21.05.2024
Elena Vola

KINDERHÄNDE
Ein Thema, bei dem es noch viel zu tun gibt, vor allem auf der Ebene der Revolution oder vielmehr der „kulturellen Evolution“: eine Leidenschaft innerhalb einer Leidenschaft, nicht aus chirurgischer Sicht, sondern aus kognitiv-verhaltensorientierter Sicht.
Wenn ich hier von der Verbindung zwischen HAND, ZERVEL und EMOTION spreche, kann ich sie in ihrer reinsten und authentischsten Form beobachten, ohne den für Erwachsene typischen rationalen Überbau.
Eine kleine Hand, der man das Recht gibt, zu experimentieren, zu berühren, Fehler zu machen, zu beschmutzen, ist ein Kind, das seine Talente zum Ausdruck bringen kann, indem es lernt und neuronale Verbindungen schafft.
Wir nennen das „Herumspielen“, obwohl es für Kinder eine echte Arbeit ist: Wir neigen dazu, die Aktion zu blockieren und damit den Entdeckungsinstinkt zu unterbinden.
Ja, aber was hat das mit Emotionen zu tun?
Nun, je nach dem Ergebnis der ausgeführten Handlung wird das Kind FREUDE, ERRÖTUNG, ENTSCHULDIGUNG, ANGST oder ÜBERRASCHUNG empfinden: die primären Gefühle.
Wenn diese kleine Hand von einer erwachsenen Hand begleitet wird, die ihm hilft, die Gefühle zu erkennen, und ihm die Freiheit lässt, sich jenseits von Stereotypen, Etikettierungen oder Urteilen auszudrücken („weine nicht wie ein Weichei“, „wenn du tust, was ich sage, bist du brav, sonst wirst du bestraft“, „wehe dir, wenn du wütend wirst! „ usw.), wird ein Kind, das Tag für Tag emotionale Ressourcen und damit Intelligenz entwickelt und verwaltet, damit verbunden sein.
Ein Kind, das mit sich selbst verbunden ist, weil es in seinem authentischen Wesen legitimiert ist, ist ein Kind, das spürt, dass seine Bezugspersonen VERTRAUEN in seine Fähigkeiten haben und es folglich an die WELT weitergeben wird.©️