
Die 3E-Methode® (Ergotherapie, Education und Re-Education) ist mein persönlicher therapeutischer Ansatz, entstanden aus der Verbindung von pädiatrischer Ergotherapie und Handtherapie. Dahinter steht eine einfache und zugleich kraftvolle Idee: Jeder therapeutische Weg ist ein Lernprozess, der auf Körper, Gehirn und Emotionen aufgebaut wird.

Emotionen beeinflussen nämlich die Fähigkeit zu lernen, sich anzupassen, Verhalten zu regulieren und mit Schmerz umzugehen. Deshalb fokussiert sich die 3E-Methode nicht darauf, was wir lernen, sondern darauf, wie der Lernprozess stattfindet, und greift genau dort ein, wo echte Veränderung möglich wird.
Die Methode stützt sich auf zwei in der wissenschaftlichen Literatur anerkannte Pfeiler, die erklären, warum Körper, Emotionen und Verhalten immer miteinander verflochten sind:
Warm Cognition:
Emotionen steuern kognitive Prozesse. Ohne emotionale Sicherheit gibt es kein wirksames Lernen.
Muskelfaszien als sensible Organe:
jede schmerzhafte Erfahrung – physisch oder emotional – hinterlässt Spuren im Körper und verändert Haltung, Muskeltonus und motorische Reaktion.
Daraus entwickelt sich das 3E-Protokoll, das sich um drei grundlegende Komponenten dreht:
Emotion
Reaktion
Störendes Element (körperlicher Schmerz oder dysfunktionales Verhalten)
Diese Komponenten werden in verschiedenen Schritten untersucht, wobei der Patient begleitet wird zu entdecken, wie eine andere Reaktion neuronale Schaltkreise verändern, neue Muster fördern und Heilung unterstützen kann.
Ein therapeutischer Ansatz, der den Menschen ins Zentrum stellt
Die Besonderheit der 3E-Methode besteht darin, dass die Therapeutin keine sofortigen Lösungen anbietet. Sie gibt keine Strategien vor, sondern begleitet den Patienten in einem metakognitiven Prozess mit dem Ziel:
die Reaktionsweisen des Patienten und seines sozialen Umfelds (Familie, Freunde, Arbeitskollegen) in kritischen Situationen zu beobachten
die Wirkung dieser Reaktionen auf das störende Element bewusst zu machen
Autonomie zu entwickeln und dysfunktionale Verhaltensweisen und Dynamiken zu verändern, die die Heilung behindern
Durch die Einbeziehung von Familien und Bezugspersonen in einen für Kinder wie Erwachsene grundlegenden Co-Regulationsprozess unterstützt die 3E-Methode die Rehabilitation über einen Weg emotionaler und verhaltensbezogener Bildung und Re-Education und zielt darauf ab, Selbstwirksamkeit zu fördern. Der Patient steht nicht nur im Zentrum der Intervention, sondern wird zum aktiven Protagonisten seines eigenen Heilungsprozesses.
Die 3E-Methode ist eine eingetragene Marke, die der Inhaberin das geistige Eigentum und das Nutzungsrecht verleiht. Wenn Sie Interesse daran haben, die Methode kennenzulernen, um sie anzuwenden, kontaktieren Sie mich.